Kunstvoller Schmuck in Hülle in Fülle
Schmuck hat schon seit vielen hundert Jahren auch etwas mit Kunst zu tun. Der Goldschmied ist zwar in erster Linie ein Handwerker, der sich mit Arbeiten, wie Löten, Schmieden und Schweißen beschäftigt, aber auch ein Künstler, der aus edlen Materialien schöne Objekte herstellt. Ebenfalls die handwerkliche Seite des Berufs betrifft das Herstellen von Legierungen, das Schmelzen und Gießen, sowie das Walzen der Feinmetalle, die heute nicht nur Gold und Silber, sondern auch Platin, Edelstahl und andere Metalle sein können. Selbst seriell produzierter Schmuck, der eher günstig ist, durchläuft eine künstlerische Phase, nämlich, wenn die Designer daran arbeiten, ein modernes Schmuckstück zu kreieren, das aber dennoch von einem vereinnahmenden Reiz beschaffen ist.
Heutiges Schmuck Design
Der meiste Schmuck wird heute maschinell gefertigt und in Schmuckhandlungen in den Ortschaften oder im Internet weiter verkauft. Eine weitere Sparte sind Schmuckstücke, die teilweise aus Serienproduktion stammen, jedoch durch Handarbeit aufgewertet werden, wie etwa der kunstvolle Muschelschmuck von www.diwe-design.de. Hier wird eine Kette von der vorgefertigten Meterware genommen, um dann durch die Anhänger mit Muschelstücken ein kunstvolles und einzigartiges Schmuckstück zu erschaffen. Allerdings gibt es natürlich auch immer noch die Möglichkeit, mit klaren Vorstellungen zu einem Goldschmied zu gehen, ihm seine Wünsche in Sachen Material und Gestaltung in etwa mitzuteilen und sich sein individuelles und absolut als Unikat gestaltetes Schmuckstück von diesem Kunsthandwerker anfertigen zu lassen.
Goldschmiedekunst in der Geschichte
Bereits in den frühen Jahren der Menschheitsgeschichte entdeckte der Mensch das Gold in Flussläufen und war fasziniert von diesem edel glänzenden Metall. Schnell entwickelte sich ein Bewusstsein gegenüber dem Wert dieses Metalls und darauf aufbauend auch die Verwendung für Schmuckstücke. Wurde zunächst geprägt, gewalzt und gegossen, entwickelten sich bis heute völlig andere Behandlungsmethoden für das Metall in der Schmuckherstellung, die dann zunächst auch auf Silber ausgeweitet wurden, bevor die Palette der Materialien für Schmuck auch andere Stoffe, wie Kautschuk, Leder und Holz einbezog. Immer neue, atemberaubende Ideen verwirklichten die Goldschmiede, um besondere Fassungen für Edelsteine, vom Diamanten bis hin zu Rubinen und allen anderen wertvollen Steinen, zu erstellen und immer neue Kunstwerke zu schaffen. Natürlich war der Wert des Materials, das den Goldschmieden in der früheren Zeit überlassen wurde, ein Vertrauensbeweis. Goldschmiede, die für Herrscherhäuser arbeiteten, waren angesehene Bürger. Eine nie wiederkehrende Ehre war es, Kronjuwelen anfertigen zu dürfen oder für hohe Herrschaften ganze Kollektionen von einem funkelnden Diadem, das prächtige Collier, bis hin zu diamant-besetzten Kleidern herzustellen. Dieses angesehene Kunsthandwerk ist deswegen auch auf einigen Gemälden aus dem Mittelalter dargestellt, so zum Beispiel „Der Goldschmied“ von Jost Ammans aus dem Jahr 1568.
Ein unvergleichliches Beispiel für kunstvollen Schmuck: Das Haus Fabergé
Ein Name aus der Goldschmiedekunst, der vielen Menschen geläufig ist, ist der von Carl Peter Fabergé. Dieser russische Juwelier und Goldschmied ist heute noch durch die berühmten Fabergé Eier bekannt. Der Künstler verstand sich darin, besonders auffallende Schmuckstücke, nicht nur als Körperschmuck, sondern auch für festliche Tafeln und den Blickfang auf der Kommode zu schaffen. Die Fabergé Eier, die heute noch zu besichtigen sind, sind geballte Sammlungen von feinster Handwerkskunst, in Verbindung mit den wertvollsten Materialien, die auf dieser Erde zu finden sind. Kunstvolle kleine Blüten, zerbrechlich wirkende, feinste Verästelungen von Gold und Silber, aber auch Elemente aus Emaille und Schnitzereien in Elfenbein und anderen Materialien zeichnen diesen üppigen Schmuck aus. Berühmt sind neben dem Uhr-Ei viele andere Werkstücke, die nirgends vergleichbare Schmuckstücke finden lassen. Heute wird diese hohe Kunst von Fabergé von der lizensierten Schmuckmanufaktur Mayer in Pforzheim weitergeführt.